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Kommenatre

Chelsea FC Trainer



Name: José Mourinho

 

Geboren: 26. Januar 1963

 

Nationalität: SetúbalPortugal

 

Vertrag: 03.06.2013

 

Vorher:  CF Estrela Amadora (Co-Trainer), AD Ovarense (Co-Trainer), Sporting Lissabon (Co-Trainer), FC Porto (Co-Trainer), FC Barcelona (Co-Trainer), Benfica Lissabon, União Leiria, FC Porto, Chelsea FC, Inter Mailand, Real Madrid, Chelsea FC

José Mário dos Santos Félix Mourinho (* 26. Januar 1963 in Setúbal, Portugal) ist ein portugiesischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler. Mit Beginn derSaison 2013/14 trainiert er den Chelsea FC. In seiner bisherigen Karriere hat Mourinho in vier Ländern, namentlich Portugal, England, Italien und Spanien, alle bestehenden Vereinstitel, darunter sieben Landesmeisterschaften, gewonnen. Außerdem ist er der einzige Trainer, dem sowohl das kleine als auch das große europäische Triple gelangen. Sein selbst eingeführter und von den Medien aufgegriffener Spitzname lautet „The Special One“ (dt.: „Der Besondere“).

Im Sommer 2000 trat er seine erste Stelle als Cheftrainer an, als er zu Beginn der Spielzeit nach nur vier Wochen Nachfolger von Jupp Heynckes bei Benfica Lissabon wurde. Nach kurzer Zeit wurde in Person von Manuel Vilarinho ein neuer Präsident gewählt, der jedoch von Mourinho als Trainer nicht überzeugt war. Im Dezember 2000 stellte Mourinho in einem günstigen Moment, nach einem 3:0-Erfolg im Nachbarschaftsderby gegen Sporting, die Loyalitätsfrage. Er bat nur zwei Monate nach seiner Verpflichtung als Cheftrainer um eine Vertragsverlängerung, welche der neue Präsident jedoch ablehnte, sodass Mourinho bereits am 5. Dezember 2000 nach lediglich neun Ligaspielen zurücktrat. Später bereute Vilarinho zutiefst, dass er Mourinho hatte gehen lassen, indem er erklärte:

“[Put me] back then [and] I would do exactly the opposite: I would extend his contract.”

„Könnte ich die Uhr zurückstellen, würde ich genau das Gegenteil tun: Ich würde seinen Vertrag verlängern.“

Kurze Zeit später, im April 2001, wurde União Leiria seine zweite Station als Cheftrainer. Er führte den kleinen Verein bis zum Saisonende auf Platz 5 der SuperLiga, was die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte darstellte. Seine Erfolge blieben indessen in Portugal nicht unbeachtet.

Im Januar 2002 wechselte er als Cheftrainer zum FC Porto, wo kurz zuvor Octávio Machado freigestellt worden war. Zwar hatte er bis dahin keinen Titel gewonnen, doch fiel auf, dass er noch kein Ligaheimspiel verloren hatte. Die erste Heimniederlage folgte jedoch umgehend im Februar 2002. Danach begann eine außergewöhnliche Rekordserie: Mourinho verlor neun Jahre lang kein einziges Ligaheimspiel mehr, ganz gleich, mit welchem Verein. Nachdem er die Saison 2001/02 mit Porto auf Rang 3 beendet hatte, versprach Mourinho für das kommende Jahr die Meisterschaft und hielt dieses Versprechen mit der Rekordpunktzahl von 86 Punkten auch ein.

Darüber hinaus führte er seine Mannschaft im Jahr 2003 zum Gewinn des portugiesischen Pokals sowie zum Sieg im Finale des UEFA-Cups, wodurch er sich das kleine europäische Triple sicherte und erstmals international Aufmerksamkeit erregte. Die Krönung seiner noch jungen Trainerlaufbahn folgte in der Saison 2003/04, als er neben der Meisterschaft nach Siegen über namhafte Mannschaften wieManchester United und Olympique Lyon durch einen Finalsieg gegen den AS Monaco die Champions League gewann. Durch diesen Erfolg galt der Wechsel zu einem europäischen Spitzenklub als sicher. Mourinho selbst liebäugelte mit einem Wechsel zum FC Liverpool.

Chelsea FC

Jedoch kam es im Sommer 2004 anders. Mourinho nahm das Angebot von Roman Abramowitsch an und wurde Trainer des Chelsea FC. Anlässlich seiner Vorstellung erklärte er während seiner ersten Pressekonferenz in London:

“Please don’t call me arrogant, but I’m European champion and I think I’m a special one.

„Bitte nennen Sie mich nicht arrogant, aber ich bin Champions-League-Sieger und jemand Besonderes.“

Diese Äußerung erlangte Kultstatus und verhalf dem Portugiesen zu seinem, von den britischen Boulevardmedien gerne verwendeten Spitznamen, The Special One. Ungeachtet dessen führte Mourinho die Blues in der Saison 2004/05 mit einer neuen Rekordpunktzahl nach 50 Jahren erstmals wieder zur Meisterschaft und wiederholte diesen Erfolg in der folgenden Spielzeit. Darüber hinaus gewann er 2005 und 2007 den englischen Ligapokal sowie 2007 den FA Cup. Sein Vertrag wurde nach häufigen Meinungsverschiedenheiten mit Abramowitsch im September 2007 aufgelöst. Mit sechs Titeln in drei Jahren ging Mourinho als erfolgreichster Trainer in die Klubgeschichte ein. Sein Nachfolger wurde Avram Grant.

Inter Mailand

Mit Beginn der Saison 2008/09 wurde Mourinho als Nachfolger von Roberto Mancini bei Inter Mailand vorgestellt, wo er einen Dreijahresvertrag unterschrieb. Nach eigenen Angaben kam er in dieser Zeit auf 14 Millionen Euro Jahresverdienst. Außerdem sorgte er für Aufsehen, indem er in seiner ersten Pressekonferenz ausschließlich italienisch sprach, mit der Angabe, er hätte es in drei Wochen gelernt.

Am vierten Spieltag der Serie A 2008/09 gewann José Mourinho mit Inter Mailand gegen US Lecce. Dies war sein 100. Ligaheimspiel in Folge ohne Niederlage.

In seiner ersten Spielzeit in Italien gewann Mourinho umgehend die Meisterschaft, scheiterte in der Champions League jedoch bereits im Achtelfinale. Auch in der Saison 2009/10 war Mourinhos Team in der Liga das Maß aller Dinge und gewann darüber hinaus die Coppa Italia. In der Champions League zog Inter nach Siegen gegen den Chelsea FC, ZSKA Moskauund einem Sensationserfolg gegen den klar favorisierten FC Barcelona ins Finale gegen den FC Bayern München ein. Die Münchner – von Mourinhos ehemaligem Vorgesetzten und Förderer, Louis van Gaal, trainiert – unterlagen im Endspiel mit 0:2. Damit gewann Mourinho zum zweiten Mal die Champions League und erstmals das große europäische Triple.

Real Madrid

Im Anschluss an das Finale nickte Mourinho nach wochenlangen Spekulationen während eines Interviews in der Sendung ran – Sat.1 Fußball auf die Frage, ob er Inter Mailandverlassen und zur Saison 2010/11 bei Real Madrid arbeiten werde. Am 28. Mai 2010 bestätigten Real Madrid und Inter Mailand Mourinhos Wechsel zu den Königlichen. Die offizielle Präsentation als Trainer von Real Madrid erfolgte am 31. Mai. Durch sein Engagement in Madrid wurde Mourinho laut der französischen Fachzeitschrift France Footballder bestbezahlte Fußballtrainer der Welt.

In seinem ersten Clásico als Trainer von Real Madrid musste er am 29. November 2010 durch ein 0:5 im Camp Nou die bis dato höchste Niederlage seiner Trainerlaufbahn hinnehmen. Am 2. April 2011 verlor Real Madrid zuhause mit 0:1 gegen Sporting Gijón. Damit endete Mourinhos Serie von 150 Ligaheimspielen ohne Niederlage.

In seinem ersten Jahr in Madrid gelang den Königlichen unter Mourinhos Führung nach acht Jahren erstmals wieder der Einzug in das Halbfinale der UEFA Champions League. Darüber hinaus führte der Portugiese den Verein im Pokalfinale gegen den FC Barcelona zum ersten Triumph in der Copa del Rey seit 18 Jahren. In der Meisterschaft belegte das Team den zweiten Rang. Vereinsintern war Mourinhos erste Spielzeit in Spanien durch Meinungsverschiedenheiten mit Generaldirektor Jorge Valdano geprägt. Am 25. Mai gab Real Madrid die Auflösung von Valdanos Vertrag bekannt. Damit übernahm Mourinho die alleinige Führung im sportlichen Bereich und vergrößerte seinen Einfluss bei Real Madrid.

In der Spielzeit 2011/12 führte Mourinho Real Madrid daraufhin nach drei Jahren erstmals wieder zur spanischen Meisterschaft und brach im Saisonverlauf zahlreiche Liga- und Vereinsrekorde sowie persönliche Bestmarken. Sein Team schoss mehr Tore und sammelte mehr Punkte innerhalb einer Spielzeit als jeder andere Verein in der Geschichte der Primera División. Ferner feierte Mourinho schneller als jeder andere Trainer zuvor nach 62 Spielen in der spanischen Liga seinen 50. Sieg. Dabei verbesserte er seinen persönlichen, einst mit dem FC Porto aufgestellten Bestwert von zehn Siegen in Serie. Überdies brach Mourinho den Ligarekord für die meisten Auswärtssiege in Folge. Am Saisonende verlängerte er seinen ursprünglich bis 2014 laufenden Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis Juni 2016.

Zu Beginn der Saison 2012/13 gewann Mourinho mit Real Madrid das Finale der Supercopa de España gegen den FC Barcelona und komplettierte damit nach seinen Erfolgen in Portugal, England und Italien auch in Spanien seine nationale Trophäensammlung. In der Champions League schied Real Madrid zum dritten Mal in Folge im Halbfinale aus. In der Liga belegte das Team hinter dem Erzrivalen FC Barcelona den zweiten Platz. In der Copa del Rey zog Real Madrid erneut ins Finale ein, verlor dieses jedoch gegen den Stadtrivalen Atlético Madrid. Im Verlauf der Saison hatte Mourinho überraschend die Klublegende Iker Casillas zur Nummer Zwei im Tor degradiert und zunächst durch Antonio Adán, später durch Diego López ersetzt. Dies führte zu Konfrontationen mit Spielern, Fans und Medien. Vor dem vorletzten Spieltag verkündete Klub-Präsident Florentino Pérez die einvernehmliche Auflösung des Vertrages mit Mourinho zum Saisonende.

Chelsea FC

Zur Saison 2013/14 wurde Mourinho zum zweiten Mal Trainer des Chelsea FC, als Nachfolger von Rafael Benítez. Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2017. Der UEFA Super Cup wurde im Elfmeterschießen mit 4:5 i.E. gegen den FC Bayern München verloren. Für Mourinho war es nach dem 2003 mit Porto verlorenen Spiel die zweite Teilnahme an diesem Wettbewerb – nach den beiden Champions-League-Siegen hatte er den jeweiligen Verein verlassen. In der Champions League schied Mourinho mit Chelsea gegen Atlético Madrid – wie in den drei Jahren zuvor mit Real Madrid – im Halbfinale aus.

Quelle: Wikipedia

Liste aller Trainer des Chelsea FC

 

Zeitraum

Trainer

Trophäen

1905–1906

 John Tait Robertson

 

1906–1907

 William Lewis

 

1907–1933

 David Calderhead

 

1933–1939

 Leslie Knighton

 

1933–1952

 William Birrell

 

1952–1961

 Ted Drake

Meister First DivisionCharity Shield

1962–1967

 Tommy Docherty

League Cup

1967–1974

 Dave Sexton

Europapokal der PokalsiegerFA Cup

1974–1975

 Ron Suart

 

1975–1977

 Eddie McCreadie

 

1977–1978

 Ken Shellito

 

1978–1979

 Danny Blanchflower

 

1979–1981

 Geoff Hurst

 

1981–1985

 John Neal

Meister Second Division

1985–1988

 John Hollins

Full Members Cup

1988–1991

 Bobby Campbell

Meister Second DivisionFull Members Cup

1991–1993

 Ian Porterfield

 

1993

 David Webb

 

1993–1996

 Glenn Hoddle

 

1996–1998

 Ruud Gullit

FA Cup

1998–2000

 Gianluca Vialli

League CupEuropapokal der PokalsiegerUEFA Super CupFA CupCharity Shield

2000–2004

 Claudio Ranieri

 

2004–2007

 José Mourinho

2 × Meister Premier LeagueFA Cup, 2 × League CupCommunity Shield

2007–2008

 Avram Grant

 

2008–2009

 Luiz Felipe Scolari

 

2009

 Guus Hiddink

FA Cup

2009–2011

 Carlo Ancelotti

Community Shield, Meister Premier LeagueFA Cup

2011–2012

 André Villas-Boas

 

2012

 Roberto Di Matteo

FA CupUEFA Champions League

2012–2013

 Rafael Benítez

UEFA Europa League

seit 2013

 José Mourinho